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| "Wie
der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. Das Verhältnis
der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen.Blau wird erst sichtbar durch Rot, die Größe des Baumes durch die Kleinheit des Schmetterlings, die Jugend des Kindes durch das Alter des Greises. Eins und zwei ist drei. Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar. Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Äußerung seines inneren Lebens. Das Äußere der Kunstform ist ihr Inneres." August Macke (1887 - 1914) "Jeder Kniff, jeder Trick und jedes Zauberkunststück darf vom Fotografen angewendet werden... Die Pflicht gebietet ihm, das Gewöhnliche, Nackte und Häßliche zu vermeiden und statt dessen seinen Aufnahmegegenstand zu erheben, unbeholfene Formen zu tilgen und das Unmalerische zu korrigieren." Henry Peach Robinson (1830 - 1901) |